Beziehung/10_Meine_Aussagen_Situation_Wuensche

Meine Aussagen — Situation & Wünsche (eigene Worte)

Stand: 07.10.2026 Diese Datei enthält meine Aussagen aus dem Coaching-Gespräch, möglichst wortgetreu, nach Themen sortiert. Sie ist mein eigener Maßstab: Was habe ich gesagt? Was will ich? Was fehlt mir?


1. Die aktuelle Situation

Zur Trennung und den zwei Wochen:

  • „Meine Partnerin besteht weiterhin darauf, ab Dienstag für zwei Wochen die räumliche Trennung zu vollziehen, um sich darüber Gedanken zu machen, wie es weitergeht.”
  • „Sie habe heute wiedermal erfahren, dass sie emotionalen Stress meiden soll, da in ihrem Finger eine Psoriasis-Arthrose ist. Sie könne das alles nicht mehr und will einfach mal Abstand.”
  • „Ich vermute, dass diese zwei Wochen der Anfang vom Ende sein werden. Steffi wird danach wahrscheinlich keine Lust mehr auf die Beziehung haben.”
  • „Ganz ehrlich — ich zweifle auch.”
  • „Auch wenn es sehr weh tut, vor allem auch, weil mein Traum der lebenslangen Beziehung mit Steffi gescheitert ist, bin ich im Moment sehr in Richtung Trennung. Ich merke immer mehr, dass ich mein Leben glücklich, wertgeschätzt und vor allem in Ruhe verbringen will.” (07.10.2026, später)

Zur Kommunikation mit ihr:

  • „Aktuell fragt sie mich täglich, ob ich schon mit meinen Eltern gesprochen habe, dass sie mir eine Wohnung für die räumliche Trennung finanzieren (diese zwei Wochen) und dass sie mich da nicht sehen will.”
  • „Sie fragte vorhin auch, was eigentlich mit der Kaution ist (wir haben viele Kratzer im Fußboden, aber ich habe die Kaution bezahlt), wenn sie mit den Kindern in dieser Wohnung bleibt.”
  • „Sie ist ja (von Anfang an!) oft ziemlich verletzend und solche Dinge sind oft Strategie von ihr, um die Deutlichkeit klar zu machen, dass sie etwas stört. Also weiß ich nie, woran ich bin.”
  • „Ich glaube auch, dass es dieses Mal wieder nur ein Bluff ist. Sie will einfach mal ihre Ruhe haben und denkt, dass ich dem entgegenstehe.”
  • „Sie hätte sonst schon längst geklärt, was mit meinen Sachen ist, zu wann ich ausziehe und hätte geklärt, dass wir die Garagen (wir haben jeder eine) und mein eigenes Zimmer hier sowie den Keller im Haus sowie den auswärtigen, zusätzlich angemieteten Keller auseinanderbringen und die Sachen sortieren, wem was gehört.”

Zu meinen Grenzen:

  • „Ich habe aber auch keine Lust, dass sie in diesen zwei Wochen hier in meinem Zimmer Blödsinn macht, rumwühlt und was weiß ich.”
  • „Gleichzeitig habe ich jetzt schon ständig Rückenschmerzen und habe keine Lust irgendwo auf einem Provisorium zu schlafen, nur weil sie es will.”
  • „Es muss nicht immer alles nach ihrer Nase gehen.”

Zur Beziehung allgemein:

  • „Ich bin ja irgendwie aktuell auch noch in einer Beziehung. Aber irgendwie auch wieder nicht.”
  • „Wir hatten das Thema ja vor Monaten schon mal. Die Lust auf Sex, die Überlegung der Trennung, um vor allem sexuell endlich frei zu sein. Aber damals wollte ich gerne bei der Familie bleiben. Und auch dieses Mal möchte ich gerne eine heile Familie behalten. Vater, Mutter, Kinder.”
  • „Ich liebe diese Wohnung, ich liebe das Zusammenleben mit den Kindern, ich hasse das Alleinesein.”

Zu Finanzen:

  • „Der Job-Umbau bedeutet ja, dass ich weniger Geld beisteuern kann. Das Wohngeld/Kinderzuschlag wird dann dementsprechend steigen, aber eben nur in ihrem Geldbeutel.”

Zu mir selbst:

  • „Ich bin Jahrgang 1991. Ich bin mit meiner Partnerin erst Anfang 2017 zusammengekommen.”
  • „Ich hatte davor keine Freundin, aber trotzdem ständig Lust.”
  • „Aktuell könnte ich den ganzen Tag vögeln, so viel Lust habe ich.”
  • „Ich tue mich leider enorm schwer, Kontakte zu knüpfen. Durch meinen Job im Altenheim kann ich super unverbindlichen Smalltalk. Aber festere, regelmäßigere Kontakte, damit tue ich mich schon immer schwer.”
  • „Ich hatte immer das Gefühl, nie den richtigen Level zwischen Ignoranz und Aufdringlichkeit im Kontakt-halten zu finden.”
  • „Wenn, dann hatte ich auch immer nur Freundschaften mit Männern.”
  • „Flirten (bzw. eher dann das ‘etwas fest machen’) fällt mir unglaublich schwer und ist für mich überhaupt nicht natürlich.”
  • „Ich hatte meine erste Freundin ja auch erst 2017. Und das war einfach nur ein Zufall und absolutes Glück.”
  • „Ich bin auch ungerne unter Menschen. Ich will oft einfach meine Ruhe haben und nicht ständig unterwegs sein. Das stresst mich.”
  • „Gleichzeitig komme ich aber mit Online-Dating auch nicht klar. Da hat sich noch nie etwas ergeben.”
  • „Über Dating-Apps habe ich ja keinen Erfolg bisher gehabt.” (Joyclub)

2. Was mir fehlt — was mir jeden Tag fehlt

  • „Ich wünsche mir einfach eine Frau — die sich während des abendlichen Fernsehens einfach mal auf meinen Schwanz setzt und langsam reitet.”
  • „Die mich nach der Arbeit einfach auf den Knien begrüßt und erstmal zum Stressabbau bläst.”
  • „Die morgens, während ich schlafe, einfach mal meinen Schwanz von hinten in sich reinsteckt.”
  • „Ich möchte endlich eine Frau, wo ich mich willkommen fühle. Wo ich mich fallen lassen kann. Die auf mich eingeht und mir sogar von selbst etwas anbietet.”
  • „Ich wünsche mir eine Frau, die mir überspitzt formuliert die Handschellen in die Hand drückt und mich darum bittet, sie zu benutzen.”
  • „Die kein Höschen trägt, weil sie weiß, dass MICH das geil macht.”
  • „Und dieses ‘Ich will dir dienen und dich glücklich sehen’ — das ist mir genauso wichtig wie häufiger Sex.”
  • „Ich stehe auch darauf, wenn Frau draußen mit Kleid und ohne Höschen herumläuft. Das Wissen, dass ich ihr einfach jederzeit an die Muschi greifen oder sie sogar ficken kann. Das Wissen, dass sie diese Ausgeliefertheit selbst auch geil und feucht macht.”
  • „Die Möglichkeit, während des Autofahrens einfach eine Hand in ihren nackten Schritt zu legen.”
  • „Unauffälligen, aber animalischen Sex hinter einem Geländer, direkt in der Öffentlichkeit.”
  • „Ferngesteuerte Spielzeuge…”
  • „Ich wünsche mir auch, dass man einfach mal für 1, 2 Tage ein BoxHotel mietet (so wie das NomHotel in Nörten), einfach weil man gerade laut und hemmungslos vögeln will. 60 Euro pro Nacht, Zutritt ab 16 Uhr, einfach den Abend und die ganze Nacht ans Bett fesseln und hemmungslos vögeln und spielen.”

Wichtig (Korrektur, die ich selbst gemacht habe): All das wünsche ich mir in Bezug auf eine neue Partnerin. „Hätte ich mit Steffi einfach ein Hotel gebucht, wäre trotzdem nichts passiert, außer Streit. Sie hätte sich dann unter Druck gesetzt gefühlt, aber von sich aus kam ja auch nie was.”


3. Was bei uns war und nicht war

Das Muster:

  • „Sex war bei uns von Anfang an schwierig. Sobald Schwierigkeiten oder Krisen kamen (Hund krank, Stress auf der Arbeit, …) war bei ihr der Ofen aus. Für Wochen und Monate.”
  • „Im Urlaub kam sie plötzlich von sich aus an. Aber ich weiß ehrlich nicht, wie wir den Stress reduzieren sollen, ohne dass ich noch mehr mache.”

Was gut war:

  • „Wir können richtig, richtig guten Sex haben. Wir stehen beide auf hartes BDSM und wenn ich sie richtig quäle und mir einfach hole, worauf ich Lust habe. Aber leider gibt es das viel zu selten.”

Das Kuscheltier:

  • „Wir hatten beim Sex sogar mal besprochen, ein Kuscheltier zu kaufen, das man umdrehen kann, sodass es entweder rot oder grün zeigt, je nachdem ob sie gerade Lust hat und ich sie überfallen soll (damit sie nicht den ersten Schritt macht). Das Ding wurde von ihr nie benutzt.”

Das „einfach holen”-Abkommen:

  • „Am Anfang der Beziehung mit Steffi hatte sie mir irgendwann gesagt, dass ich mir einfach holen soll, wonach mir ist. Wenn ich geil bin, soll ich ihr einfach in den Schritt fassen oder sie sogar anfangen zu ficken. Wenn sie nicht geil ist, soll ich mit Gleitgel nachhelfen. Wenn sie nicht geil sein sollte, würde sie dann das Safeword sagen.”
  • „Hat nie funktioniert. Wenn ich es mir holen wollte, hat sie genervt, aggressiv und abwehrend reagiert, weil sie von sich aus nie in diesem Modus war, außer sie war eh schon geil. Eine neue Frau sollte also anders sein.”

Das BoxHotel (bei ihr):

  • „In Phasen der Geilheit hat Steffi das auch schon etliche Male bejaht. Aber daraus wurde nie was.”

4. Meine Ängste

  • „Ich habe aber Angst, nicht wieder jemanden zu finden, geschweige jemanden, der sexuell (häufige Lust und Initiative von ihr aus) und emotional (ADHS!) zu mir passt.”
  • „Ist die SMJG nicht für Unter 27-jährige?” (→ Ja, der Verein ist bis 27. Meine Suche muss also auf erwachsene Formate zielen.)
  • „Gibt es eigentlich wirklich so viele Frauen, die eine hohe Libido haben? Ich höre immer nur, dass Männer eine deutlich höhere Libido haben.”

5. Gesundheit (Phimose)

  • „Ich habe seit ca. 2 Jahren nun eine so verengte Vorhaut, dass sich diese nicht mehr zurückziehen lässt.”
  • „Bisher hatte ich aber nicht die Zeit, mich operieren und eine wochenlange Genesungszeit in Kauf zu nehmen. Auch die Endgültigkeit der Beschneidung schreckt mich noch ab, aber es gibt letztendlich leider definitiv keinen Weg daran vorbei.”
  • „Ich hatte das schon als Kind. Da war sie schon zu eng. Ließ sich schwer zurückziehen. Über die Jahre immer, immer enger. Auch dank der Neurodermitis.”
  • „Ich denke also, eine Salbe und Weitung wird keine nachhaltige Lösung bringen.”
  • „Wenn die Eichel freiliegt, kann man ja auch wieder viel besser als Frau damit spielen.”
  • „Ich freue mich auf den ersten Sex, wenn ich endlich wieder mehr spüre. Auch auf den ersten Blowjob ohne Vorhaut freue ich mich riesig, wenn man dann da wieder ohne Schmerzen und mit deutlich mehr Empfindungen spüren kann.”
  • „1 1/2 - 3 Monate keinen Sex und keine Masturbation? Ich brauche aktuell mindestens einmal am Tag Masturbation. Wie soll ich das überleben? Da gehe ich ja die Wände hoch…”

6. Reise & was ich mir davon verspreche

  • „Da meine Beziehung ja anscheinend vor die Wand gefahren ist, überlege ich einfach zu reisen. Und dann von unterwegs aus zu arbeiten.”
  • „Da mir aber seit langem der regelmäßige Sex fehlt, überlege ich, es zu verbinden. Also nach Asien (?) reisen und dort einfach mit anderen jungen, aufgeschlossenen Erwachsenen Sex haben.”
  • „Es ist jetzt also für mich eine super Gelegenheit, ‘den Fuß auch mal in andere Teiche zu stecken’ und erste Kontakte zu knüpfen. Die Frage ist nur, wo ich die 2 Wochen wohnen soll.”
  • (Korrektur an mich selbst: Die zwei Wochen sind ihr Raum zum Nachdenken. Was ich dort plane, ist Stressabbau und Erleichterung — nicht ein Schritt in eine neue Richtung.)

7. Was ich mir von der Zukunft wünsche (Zusammenfassung meiner eigenen Worte)

  1. Eine Frau, bei der ich mich willkommen fühle und fallen lassen kann.
  2. Eine Frau, die von sich aus kommt — Initiative, Angebot, nicht Einfordern.
  3. Häufiger Sex, auf hohem Niveau, animalisch, hemmungslos (BoxHotel, ganze Nächte).
  4. D/s-Dynamik: Ich führe, sie gibt sich hin, sie will dienen. „Ich will dir dienen und dich glücklich sehen.”
  5. Exhibitionismus/Public Play: ohne Höschen, Auto, Geländer, Fernsteuerung.
  6. Jemanden, der mein ADHS versteht und trotzdem eigene Stabilität mitbringt.
  7. Keine Zweck-WG mehr. Kein Aufpassen, ob der Ofen an ist. Kein „weiß ich nie, woran ich bin”.
  8. Die heile Familie (Kinder, Zusammenleben) — in einer Form, die trägt.

Und der Maßstab, den ich an mich selbst anlegen muss: Auch die neue Frau wird Tage haben, an denen sie nicht da ist. Der Test ist, ob ich dann genervt reagiere wie bei Steffi — oder ob ich ihr erlaube, nicht da zu sein. Ich suche keine Frau ohne schlechte Tage. Ich suche eine Frau, deren Default Ja ist, nicht Nein.


Last modified: Fri Oct 9 17:33:07 2026